Export: Zeit und Geld gespart - Dank EVA


Göttingen, 20.4.2020. Der hessische Bürobedarf-Hersteller Maul setzt nun auch beim Thema Präferenzkalkulation auf EVA, das Zoll- und Exportprogramm des Softwareentwicklers Anton. Bisher hatte die Jakob Maul GmbH für diesen Bereich eine eigene Anwendung im Einsatz, die den immer komplexeren Anforderungen der Export-Abwicklung jedoch nicht mehr gerecht wurde. Maul arbeitet seit 25 Jahren sehr erfolgreich mit EVA und investierte deshalb im Zuge eines Releasewechsels in die aktuelle Version. EVA7 ermöglichst es, alle bei Maul zu erfassenden 7.500 Roh- und Hilfsstoffe lückenlos und richtig zu deklarieren. Die 190 Maul-Mitarbeiter entwickeln und fertigen Whiteboards, Rechenmaschinen und Buchstützen und exportieren sie in die ganze Welt. Der Export-Anteil des Unternehmens liegt bei 25 Prozent. „Bei den komplexen Zoll-Themen waren wir immer froh, mit Anton einen kompetenten Partner an der Seite zu haben“, so Dirk Müller, Leiter EDV bei Maul. „Gerade bei der Präferenzkalkulation konnten wir mit dem Umstieg auf EVA7 nun bares Geld sparen.“

Eine Investition, die sich lohnt

Maul liefert nach Europa, Südafrika, Asien sowie Amerika und generiert eine hohe Anzahl an Überseeexporten. Im Rahmen der neuen Präferenzverträge mit Kanada und Japan wurde  klar, dass die selbst entwickelte Software-Lösung zur Präferenzkalkulation an ihre Grenzen stieß. Denn Die Anforderungen für die Dokumentation sind in diesem Bereich sehr hoch, da für einen Präferenznachweis für möglichst viele der verbauten Teile ein Ursprung innerhalb der EU nachgewiesen werden muss.

„Die hauseigene Lösung war dafür nicht ausreichend“, erklärt Müller. „Wir hätten wohl viel mehr Produkte als präferenzberechtigt deklarieren können. Uns fehlten schlichtweg die vollständigen Informationen.“ Gefragt war eine moderne technologische Lösung, die auch die Vertriebsseite berücksichtigte. Denn bei transparenter Ermittlung des Schwellenwertes für die Ausstellung von Zollpräferenzen kann diese Information in die Preisverhandlungen eingehen. „Die Präferenzkalkulation rechnet sich, wenn man Kunden Zollvorteile anbieten kann. Dafür braucht es ein Werkzeug, das die Kalkulation länderspezifisch durchführt und vor allem jede Kalkulation sauber und nachvollziehbar dokumentiert.“ In EVA können die Länder, für die kalkuliert werden soll, in die Präferenzkalkulation eingestellt werden. Das rechnet sich selbst bei vergleichsweise kleinen Auslandsumsätzen, betont Müller: „Wir haben zwar kein sehr großes Exportvolumen, aber trotzdem ist es wichtig, dass alles reibungslos läuft, gerade in schwierigen Fällen.“

Ein großer Gewinn, auch für die Kunden

Mit der EVA7 Präferenzkalkulation ist eine fehlerfreie, lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation garantiert. Alles kann genau und rechtssicher deklariert werden. „Früher war im Zweifelsfall alles ‚Drittland‘, ein großer Kostenfaktor. Heute ist sogar die Präferenzermittlung für Japan im System enthalten.“ Von der neuen Prozesssicherheit profitieren auch die Kunden. Maul generiert über EVA einen standardisierten Formularsatz und übermittelt diesen zur Erstellung einer Langzeitlieferanten-Erklärung. Sollte sich an der Präferenz für einen Artikel etwas ändern, bemerkt EVA das automatisch und generiert eine Änderungsmitteilung. Dirk Müller: „Das stärkt nicht zuletzt die Kundenbindung.“ Maul konnte durch die Implementierung von EVA7 die Zoll- und Export-Prozesse optimieren. EVA ermöglicht es, Sendungen zusammenzufassen, Packlisten zu erstellen bzw. zu ergänzen und einen stabilen Datenaustausch mit dem Zoll durchzuführen.

Ein weiterer Vorteil: Neue Anforderungen fließen zeitnah und regelgerecht in die Software ein, z.B. die elektronischen Atlasverfahren. Ein Update-Container garantiert eine reibungslose Anpassung der Stammdaten, Logistik-, Pack- und Rechnungsdaten sind jederzeit verfügbar. Unvorhergesehene Probleme aufgrund unzureichender Dokumente sind nicht mehr zu befürchten. „Anton hat genaue Kenntnisse des Marktes und der Anforderungen des Zolls“, so Müller. „Die gesetzlichen Updates für unser Inhouse-System werden fristgerecht ausgeführt, wir brauchen uns nicht mehr um die aufwändigen Kommunikationsverfahren mit dem Zoll kümmern, sondern es funktioniert einfach. Mit Anton haben wir einen Partner, mit dem bislang immer alles geklappt hat.“

ANTON Software GmbH - IHR EXPERTE FÜR:
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